PG Mainschleife

Tage voll wärmendem Lichts im Dezember. Dabei ist es doch die dunkelste Jahreszeit.

Wie schön ist es da, am Abend durch die Straßen zu gehen und sich an den adventlich, weihnachtlich geschmückten Eingangstüren und Fenstern zu freuen. Lichter und Kerzen, die uns an das Licht von Weihnachten erinnern und es in unsere Häuser und Wohnungen zu holen.

So, als gäbe es den Alltag nicht und alle Probleme, Krankheiten und Sorgen wären vor der Türe geblieben. So als wäre es tatsächlich gelungen, den Frieden und die Liebe und Harmonie von Weihnachten, für eine kleine Weile bei uns einziehen zu lassen.

Morgen ist das Fest der Heiligen LUZIA. Sie ist die Lichtbringerin.

Gefeiert wird sie besonders im winterdunklen Schweden. Dort gehen Mädchen mit Lichterkronen von Haus zu Haus, besuchen Alte, Kranke, Kinder, Familien. Sie bringen kleine Gaben und Licht.

Sie vertreiben für eine Weile die Dunkelheit und bringen wärmendes Licht.

Luzia lebte im 3. Jahrhundert auf Sizilien. Sie Legende erzählt, dass sie verfolgten Christen in ihre Verstecke in den Bergen Lebensmittel brachte. Um den Weg zu finden, und um genug tragen zu können, setzte sie sich eine Krone mit Kerzen auf den Kopf. Mit ihrem mutigen Einsatz brachte sie den Menschen Freude, Hilfe, Wärme. Alles das, was wir uns für die Welt wünschen.

Wem schenken wir in dieser Zeit ein wärmendes Licht?

Wer ist für mich Lichtbringer, Lichtbringerin.

Wie sieht mein wärmendes Licht aus, das ich verschenken kann?

Zünden wir uns gegenseitig an diesem Wochenende ein Licht an und verschenken so ein wenig Hoffnung und Freude in die Welt, damit sie in dieser seltsamen Zeit ein wenig heller werden kann. Dann ist Weihnachten mehr als eine heimelige Illusion.

Einen gesegnetes 3. Adventwochenende wünscht

Gaby Wagenhäuser

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