PG Mainschleife

Alle Jahre wieder stört die Kirche das herzliche Weihnachtsfest mit dem Festtag des hl. Stephanus.

Nach der Geburt Christi, dem Beginn unserer Erlösung. erinnert der heutige Festtag an den Ernst der christlichen Botschaft: Wer sich auf das Kind von Bethlehem einlässt, dem ist das Kreuz des Mannes aus Nazaret gewiss. Gott hat diesen harten, rauen Weg gewählt: Er legt in jeden Menschen die Süßigkeit von Weihnachten. Gleich daneben gibt es in jedem von uns auch die Härte und Grausamkeit des Karfreitags. Stephanus hat sich in seinem Leben nicht herausgewunden: Als er gefragt wurde, hat er sich den Aposteln als Mitarbeiter bereit erklärt.

Wegen seiner klaren Rede angegriffen, hat er sich zu Jesus Christus bekannt.

Weihnachten ist mit dem Fest nicht vorbei. Wer zu diesem Kind kommt, von dem wird Gott die Tat einfordern. Es wird für keinen/keine von uns einfach sein, Glaube und Leben übereinstimmen zu lassen.

Als Stärkung auf diesem Weg hat uns Jesus Christus die Gabe der Eucharistie hinterlassen: Brot und Wein, Hilfe und Ermutigung. An Weihnachten darf Gemüt und Verstand den neugeborenen Gottessohn anbeten.

 

Johannes Hofmann, Pfr.

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