PG Mainschleife

Der große Mönchsvater Antonius lebte mitten in seiner Mönchsgemeinde am Rande der oberägyptischen Wüste.
Einmal hatte er sein Mönche um sich versammelt, nicht zum Gebet, nicht zur Buße, nicht zum Gottesdienst, sondern einfach zu einem geselligen Beisammensein, zu einem gemütlichen Plausch.
Da kommt ein Jäger vorbei und wundert sich: „Da sieht man es wieder, typisch Mönche, stehen faul herum und arbeiten nicht.“ Antonius kommt mit ihm ins Gespräch und fordert ihn auf, einmal seinen Bogen zu spannen. Der Jäger gehorcht. „Viel zu wenig!“ ruft Antonius, „noch mehr spannen!“ Der Jäger folgt einer zweiten und dritten Aufforderung,

dann weigert er sich: „Wenn ich noch mehr spanne, zerbricht der Bogen.“ - „Genauso ist es mit dem Menschen“, sagt Antonius, „wenn er seine Kräfte übermäßig anspannt, dann zerbricht er. Er muss entspannen, um anspannen zu können.“

Antonius der Große, Stern der Wüste, hrsg. v. Gertrude und Thomas Sartory,
Texte zum Nachdenken, Verlag Herder, Freiburg/Basel/Wien 1989

 

Impulse für Kinder

Von der Corona-Pandemie entspannen, die Natur erleben,
Düfte in der Natur riechen:

- feuchte Erde im Garten,

- blühende Sträucher u. Bäume

- Blumenduft

- Auf einer Parkbank sitzen

- Spaziergang, evtl. mit Schirm u. Regenkleidung

- Vogelstimmen hören

- Regentropfen tropfen hören, den Wind spüren

- Den Bachlauf, die Wellen beobachten

- Im Marienmonat Mai ein „Gegrüßet seist du Maria“ sprechen

- Ein Marienbild betrachten

Gute Entspannung!

                        

Sr. Maria

 

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