PG Mainschleife

Jesu Augen könnten wir sein,

wenn wir die Menschen nicht übersähen, die Hilfe brauchen.

Jesu Ohren könnten wir sein,

wenn wir die Schreie der Notleidenden nicht überhörten.

Jesu Füße könnten wir sein,

Die wunderbare Theologin und Dichterin Dorothee Sölle schrieb einmal in einem Brief an ihre Enkelkinder:

…Eine von euch, ……, hat einmal beim Besuch einer scheußlichen Kirche, in die wir euch bei Reisen schleppten, trocken gesagt: „Ist kein Gott drin.“ Genau das soll in eurem Leben nicht so sein, es soll „Gott drin sein“, am Meer und in den Wolken, in der Kerze, in der Musik und natürlich in der Liebe.

Jetzt ist Advent, Vorbereitungszeit auf das Christfest, nicht wie gedacht, erhofft oder befürchtet, und in jedem Fall anders als alles, was wir uns hätten vorstellen können.

Dennoch ist es Advent und wir wollen Weihnachten feiern, die Ankunft Gottes in der Welt.

Was brauchte es, damit eine Adventszeit möglich wird, in der „Gott drin ist“?

Advents- und Friedenslicht im Lockdown

 

Licht ist in der Adventszeit überall präsent. Die LED-Beleuchtungen in den Einkaufscentern strahlen noch greller als zur restlichen Jahreszeit, Häuser und Bäume mutieren zu kleinen Bergen aus Lichterketten. Auch wenn bis zum 10. Januar viele Geschäfte dunkel bleiben müssen und trotz Weihnachtszeit zahlreiche weihnachtliche Aktionen ausfallen müssen, werden die Lichter in den Straßen und der noch genehmigten Kaufhäuser leuchten und „Merry christmas“ wie auch viele andere Weihnachtslieder durch die Lautsprecher klingen.

Was gibt Dir Kraft und Zufriedenheit im Leben❣

▪Sind es andere Menschen oder bestimmte Personen?

▪Sind es Umstände oder Gegenstände von außen?

Menschen oder wichtige Personen in unserem Leben können verschwinden.

Bald wird die neue Vleugels-Orgel in unseren Gottesdiensten und den Konzerten erklingen. Am kommenden Sonntag wird die Weihe der Orgel durch Weihbischof Ulrich sein. Eine neue Kirchenorgel ist nicht wie eine Konzertorgel, die einfach in Betrieb genommen wird, sondern ein Instrument, das zur Ehre Gottes und zum

Erfrischen des Gemütes der Menschen gespielt wird.

Auf die leichte Schulter hat niemand den Bau dieser Orgel genommen. In den Klängen der Orgel können die Menschen Gottes Größe und Weite erspüren.

Tage voll wärmendem Lichts im Dezember. Dabei ist es doch die dunkelste Jahreszeit.

Wie schön ist es da, am Abend durch die Straßen zu gehen und sich an den adventlich, weihnachtlich geschmückten Eingangstüren und Fenstern zu freuen. Lichter und Kerzen, die uns an das Licht von Weihnachten erinnern und es in unsere Häuser und Wohnungen zu holen.

So, als gäbe es den Alltag nicht und alle Probleme, Krankheiten und Sorgen wären vor der Türe geblieben. So als wäre es tatsächlich gelungen, den Frieden und die Liebe und Harmonie von Weihnachten, für eine kleine Weile bei uns einziehen zu lassen.

Morgen ist das Fest der Heiligen LUZIA. Sie ist die Lichtbringerin.

Meinen Weg mit Gott gehen

Schön öfter haben wir gute Ratschläge und Hinweise von anderen Menschen, vor allem aber aus dem christlichen Glauben nicht beachtet Das hatte auch schon oft die Folge, das das eine oder andere misslungen ist oder mit viel Aufwand z.B. in der Beziehung zu einem anderen Menschen gerade im perönlichen Umfeld wieder hergestellt werden musste. GottseiDank gibt es immer wieder die Versöhnung mit Gott und den Mitmenschen.

Dennoch spricht heute Gott zu uns durch den Propheten Jesaja „Ich bin der Herr dein Gott, der dich lehrt, was Nutzenbringt und der dich auf den Weg führt, den du gehen sollst.“ (Jes 48,17)

Vielleicht hast Du auch schon einen Kurs besucht, in denen man verschiedene Dehnungen ausübt oder den Körper bioenergetisch auflädt.

Oder Du versuchst mit den verschiedensten Atemtechniken Deine Aufmerksamkeit ins HIER und JETZT zu bringen.

Vielleicht steht bei Dir Zuhause auch ein Buddha und Du räucherst, um die schlechte Energie zu vertreiben. 🌫🌪

Ich empfinde es manchmal echt anstrengend!

Am heutigen 09.12. begehen die Katholiken der Diözese Würzburg einen adventlichen Heiligen ihres Bistums: den seligen Liborius Wagner. Er hat in schlimmen Zeiten gelebt. Ein gutes miteinander der Konfessionen hat es nicht gegeben. Er hat die evangelischen Kinder in seiner Pfarrei getauft; er hat die toten evangelischen Mitchristen beerdigt. Er war den Menschen zugewandt. Wie immer gibt es Neider.

Der 8. Dezember ist in Österreich ein gesetzlicher Feiertag.

Bei uns wird der Tag als katholischer Feiertag sicher kaum wahrgenommen.

Wir feiern die Empfängnis der Mutter Gottes durch die Mutter Anna.

Es geht also nicht – wie manchmal angenommen – um die Empfängnis Jesu.

Im früheren Brauchtum dieses Festes begann die Weihnachtsbäckerei.

Gleichzeitig heißt es, Frauen durften an diesem Tag nicht arbeiten.

Nachdem das alte Brauchtum doch weitgehend in Vergessenheit geraten ist,

können wir uns ein Neues einrichten - oder uns das nehmen, was uns gut tut.

Alles anders mit Gott

Das Wort des Jahres wurde vor kurzem wieder gekürt. Es heißt Corona-Pandemie. Denn diese Pandemie hat fast unser ganzes Jahr durcheinandergeworfen. Es ist weit mehr als nur ein paar Einschränkungen. Gerade der Herbst mit dem Lockdown light wirft mehr Fragen auf wie Lösungsansätze. Im Sommer hatte ich noch gehofft, dass es vielleicht jetzt doch irgendwie besser gehen sollte. Ich hatte mich Anfang September noch darüber gefreut, dass wir in der Kirche und in der Schule wieder etwas normaler arbeiten könnten. Dann lag die Hoffnung auf Advent und Weihnachten, dass wir - wenn auch eingeschränkt - doch viele Dinge genießen können, bis hin zu Sport und Fitnessprogrammen, die ja auch unserer Gesundheit dienen.

Eigentlich

könnte es uns egal sein

dass einst der bischof

einer hungernden hafenstadt

kinder mit essen versorgte

aber es ist die erinnerung an

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