PG Mainschleife

Auch heute noch gibt es Drachen zu bezwingen

Der heilige Georg als Patron von Volkach

Heute am 23. April feiert die katholische Kirche den Gedenktag des Heiligen Georg. Für alle Georg, die diesen Impuls lesen vorweg schon mal Herzlichen Glückwunsch zum Namenstag.

Den heiligen Georg kennen wir von vielen Darstellungen her als den römischen Ritter, der nach der Legende in Kappadokien (heutige Türkei) im 3. Jahrhundert die Prinzessin vor dem Tod bewahrt, indem er den feuerspeienden Drachen  mit seiner Lanze so schwer verletzt, dass dieser dann bei einem Triumphzug durch die Stadt von den Leuten getötet werden kann.

Es war einmal ein kleines Gänseblümchen, das wuchs mitten in einem Rasengarten. Rings um den Rasen standen viele schöne Blumen: Rote und gelbe Tulpen, üppige Pfingstrosen, Nelken , Rittersporne und Stiefmütterchen - und alle diese Blumen waren stolz darauf, so schön zu sein.

Ich bin die Schönste, sagte eine feurige, rote Tulpe. Nein, ich bin es, sagte ein andere.

Gott,

gute Freunde und Kollegen sind krank.

Der Virus hat ihren Körper geschwächt.

Wir vermissen sie,

wir brauchen ihre Tatkraft, ihr Verständnis, ihre Sorge um uns.

Nimm ihre Not, ihr Erschrecken, ihr Leiden an.

Lieber Mensch,

ich finde, du bist mir ganz gut gelungen.

Genau wie die Tulpen, die Rüsselkäfer und Ackerschachtelhalme.

Da gibt es nichts zu optimieren.

Die Rüsselkäfer wissen das.

Du vergisst es manchmal.

Hiermit versichere ich dir:

Aus Furcht wird Freude. Angst herrscht unter Jüngern. Nach Jesu Tod haben Sie sich verschanzt und eingeschlossen. So berichtet es der Evangelist Johannes, dessen Evangelium für den heutigen Sonntag vorgesehen ist. Doch bei der Angst der Jünger bleibt der Bericht nicht stehen. Jesus kommt in ihre Mitte und die Angst der Jünger weicht der Freude über das Wiedersehen mit ihm. In die Dunkelheit ihrer Erfahrung tritt der Auferstandene und macht ihr Leben wieder hell. Wie die Osterkerze, die in der Osternacht entzündet wird und das Dunkel der Nacht vertreiben soll, so vertreibt Jesus durch seine Auferstehung das Dunkel in Herzen der Jünger. Die Freude der Jünger soll dabei eine ansteckende Freude sein, die sich auch unter uns ausbreiten soll. Die Auferstehung von Jesus Christus, so verkünden es die Ministranten beim Rappeln auf dem Turm unserer Pfarrkirche am Abend des Karsamstages, ist auch für uns der Weg zum Leben. Jesus macht auch unser Leben hell. Das ist die Botschaft von Ostern, die am Weißen Sonntag nochmals wiederholt wird.

Hendrik Weingärtner

Samstag nach Ostern, der Tag vor dem Weißen Sonntag. Früher als Kind auf dem Dorf, so erinnere ich mich, war dieser Tag immer sehr spannend und schön, später dann auch, als meine Kinder dran waren mit der Erstkommunion.

Dieser Samstag war immer sehr lebendig. Es gab viel vorzubereiten auf den großen Tag der Erstkommunion.

Michael hat im Herbst ein eigenes Beet im Garten bekommen. Er hat es fleißig umgegraben und gehackt. Er hat sorgfältig alles Unkraut ausgezogen und schließlich Tulpenzwiebeln in die Erde gesteckt: Drei rote und drei gelbe. Der Winter kam und ging. Der Schnee schmolz, und jetzt scheint schon den ganzen Tag die Frühlingssonne warm vom Himmel. Und Michael? Klar, der wartet jetzt natürlich darauf, dass seine Tulpen die ersten Spitzen aus der Erde strecken. Jeden Tag geht er zu seinem Beet und hält Ausschau

Christen dürfen auch in diesem Jahr wieder kräftig das Lied vom Leben singen, auch wenn mein eigenes Leben scheinbar unverändert bleibt.

Marie-Luise Kaschnitz hat 1958 in einem Gedicht ihre Erfahrung von Ostern in Worte gefasst:

 

Manchmal stehen wir auf

In Zeiten des Stillstands, in Zeiten des Wartens, in diesen Zeiten, in denen wir nicht alles selbst lenken und entscheiden können,

in diesen Zeiten des Aushaltens, in diese Zeit hinein haben wir Ostern gefeiert.

Es war ja doch, das Osterfest; anders als sonst, anders für jeden einzelnen.

Wir feiern Auferstehung mit dem Osterfest. Der Tod ist nicht das Ende. Auferstehung könnte heißen:

Die Osterzeit ist in der Kirche die Zeit des Jubelns. Im Hymnus, der für die Vesper vorgesehen ist, wird dies besonders deutlich. Christus wird in Anlehnung an die biblische Erzählung vom Durchzug durch das Rote Meer, die unverzichtbarer Bestandteil jeder Osternacht ist, als Sieger über den Tod und als Retter der Menschen gepriesen.

„Zwei Jünger gingen voll Not und Zweifel und traurig war ihr Gesicht. Doch da kam Jesus und sprach mit ihnen und plötzlich wurde es Licht“

Dieses Lied aus dem „Troubadour“ und vielen anderen Liederbüchern haben wir als Studenten schon mit Begeisterung gesungen.

Es geht hier um die beiden Jünger Jesu bei Lukas 24,13-33 (Evangelium am Ostermontag). Einer davon hieß Kleopas. Sie hatten die Frohe Botschaft von der Auferstehung Jesu noch nicht gehört. Sie hatten sich ja von den anderen Jüngern getrennt, um sich in ihr altes Zuhaue im kleinen Ort Emmaus zurückzuziehen.

O S T E R S E G E N

Möge die strahlende Sonne

des österlichen Lobgesangs

in euch singen !

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