PG Mainschleife

Irgendwann, wenn Du zurückblickst, macht alles einen Sinn. 👁

Doch für den jetzigen Moment...

• Lache über das Durcheinander
• Lächle durch die Tränen

... und erinnere Dich daran, dass alles, was Dir passiert, einen Grund hat❣

Es ist Advent. In der Grundschule sprechen wir über den Adventskranz und die Vorbereitungszeit auf Weihnachten. Es braucht ganz grundlegende Informationen. Irgendjemand ruft etwas vom Weihnachtsmann dazwischen und ich sage ganz leichthin: „Ah, der Weihnachtsmann, den gibt es nicht.“ Keine große Verwunderung, keine Nachfragen, und unser Thema ist ja auch ein anderes, also gibt es keine weiteren Aussagen dazu.

Am Beginn der neuen Woche erhalte ich über die Schulleitung ein Mail (über Handy erstellt) eines empörten Vaters:

Mit der ersten Tür klingelt schon der Wecker

Liebe Mitmenschen auf der Suche nach Weihnachten,

„Wachet auf, ruft uns die Stimme, der Wächter sehr hoch auf der Zinne, wach auf du Stadt Jerusalem“. Das singen wir heute in vielen Kirchen. Es ist die erste Woche im Advent und es ist Coronazeit. So dürfen wir fast gar nichts singen, uns nicht zusammensetzen und das Zusammenstehen bei Glühwein und Plätzchen fällt dieses Jahr aus. Wir haben die erste Tür zum Weihnachtsfest geöffnet und stellen fest, dass fast noch nichts gemacht ist. Der Wecker klingelt: Im heutigen Evangelium lässt Jesus den Wecker mit der Mahnung zur Wachsamkeit laut klingeln.    

WAS HAT DER KÖRPER MIT DEINEM HANDY ZU TUN? 🕺🏻💃🏻 📱

Wie oft hast Du Dein Handy in der Hand?

▪ hörst, wie es vibriert und eine Nachricht kommt
▪ hörst, wie es klingelt und ein Anruf eingeht.
▪ hörst, wie es piept und der Akku leer ist

Vielleicht springst Du auf oder läufst schnell hin.

Wieder einmal begehen wir den Advent.

Scheinbar ist unsere Welt angekommen -

an Weihnachten.

Soll ich mich zurückziehen?

Ich habe keinen Christbaum.

Ich habe meine Wohnung nicht weihnachtlich geschmückt.

 

Herr, komme zu uns.

Dieser Advent wird anders, als alle anderen Adventszeiten, die ich bisher erlebt habe. Ob ANDERS aber heißt, es wird schlechter, das liegt an mir allein. Es wird vielleicht nicht stimmungsvolle Märkte und ausgedehnte Shopping-Tage geben. Womöglich wird es aber das erste Mal eine echte „stade Zeit“. Auf welche Weise wir also auf das Kommen Gottes in unsere Welt warten und ob wir bereit sind, ihm unsere Tür zu öffnen, das wird wohl an einem

PERSPEKTIVWECHSEL                                                                                 hängen.

Advent heißt Warten

Mit dem heutigen Tag beginnt das neue Kirchenjahr und wir bereiten uns in dieser besonderen Zeit auf die Ankunft Jesus Christus vor. 

Der Höhepunkt ist das Hochfest der Geburt Jesus aus Nazareth.

Seine Menschwerdung an Weihnachten.


Du darfst in den nächsten Wochen diesen Jahres vielleicht noch mal in die Stille gehen und für Dich Friedenschließen mit allem, was war und ist.


Mit Situationen oder Menschen, die in Dir negative Gefühle auslösen oder hinterlassen haben.

Du hast Dein Bestmögliches gegeben.
Mehr geht gerade "noch" nicht!

Versuche bei Dir zu bleiben und sanft anzunehmen,  was gerade ist 

Besinne Dich in der nächsten Zeit vielmehr darauf, Deine Gedanken und Gefühle auf positive Momente und auch Erinnerungen zu lenken. 

Ich kenne auch Momente der absoluten Dunkelheit und Verzweiflung 

In denen man einen sehr geliebten Menschen verliert
oder vielleicht sogar Angst hat, sich selbst zu verlieren.

Das wundervolle am Leben ist:

Du weißt nie wann jemand den Weg von Deinem Leben verlässt.

Doch es werden Dir immer Menschen begegnen,  die Dein Herz berühren und vielleicht sogar mehr als ein Wegbegleiter werden.

Lass Dein Herz offen und Deine Seele leuchten

Denn eines der wunderschönsten Geschenke im Leben ist,

wenn Dir ein Mensch begegnet,

Der nicht nur Dein Herz,

sondern auch Deine Seele berührt

Ich wünsche Dir einen herzlichen 1. Advent 

Sabine Erhard

Oft gehen wir zu den Gräbern unserer verstorbenen Angehörigen. Es ist gut, mit ihnen zu sprechen.

Ich kann ihnen meine Sorgen erzählen.

Es ist nicht sinnlos, mich zu entschuldigen, wenn ich Unrecht getan habe oder enttäuscht habe. Dort, wo ich enttäuscht wurde, muss ich nicht anklagen, nicht beschuldigen. Stattdessen bitte ich sie und mich um Verständnis.

Vor allem will ich dankbar sein, dass sie ihr Leben mit mir  geteilt haben.

Der Herr wird ihnen vergelten, was sie Gutes getan haben.

Der Friedhof ein wichtiger Ort, um unseren Verstorbenen nahe sein zu können. Die Fürsorge für das Grab ist Ausdruck dessen, dass unsere Verstorbenen in unseren Herzen bei uns sind. Zu Allerheiligen schmücken wir die Gräber besonders mit Blumen und Kerzen.

Lobe den Herrn, meine Seele. So beginnt der Psalm 103. Davon gibt es vielerlei musikalische Bearbeitungen eher betont meditativ oder lebendig und froh mit Kopfstimme und anderen Verzierungen.

Wir beenden heute unsere Reihe „Tagesimpuls“ auf der Homepage der Pfarreiengemeinschaft St. Urban an der Mainschleife. In Sachen Corona gibt es immer mehr Lockerungen und immer mehr Anforderungen im Alltag. Manche haben schon fast wieder ein Gefühl von Normalität.

So tritt das starke Bedürfnis nach geistlichem Zuspruch natürlicherweise wieder etwas in den Hintergrund, alles eben wieder normal.

Also haben wir Grund, Gott den Herrn zu loben und zu danken, jeder in seiner Weise. Dass in unserem Landkreis nur wenige an Corona erkrankt oder gar gestorben sind, ist ein Grund zur Freude. Auch wenn das alles noch nicht endgültig durch ist - die Experten und die Politiker warnen hier zu Recht vor Leichtsinn - ist es doch ein gutes Gefühl.

Der große Mönchsvater Antonius lebte mitten in seiner Mönchsgemeinde am Rande der oberägyptischen Wüste.
Einmal hatte er sein Mönche um sich versammelt, nicht zum Gebet, nicht zur Buße, nicht zum Gottesdienst, sondern einfach zu einem geselligen Beisammensein, zu einem gemütlichen Plausch.
Da kommt ein Jäger vorbei und wundert sich: „Da sieht man es wieder, typisch Mönche, stehen faul herum und arbeiten nicht.“ Antonius kommt mit ihm ins Gespräch und fordert ihn auf, einmal seinen Bogen zu spannen. Der Jäger gehorcht. „Viel zu wenig!“ ruft Antonius, „noch mehr spannen!“ Der Jäger folgt einer zweiten und dritten Aufforderung,

Zum menschlichen Leben gehört das Leid. Bei keinem Menschen verläuft das ganze Leben glatt. Angst zu versagen breitet sich in den Gedanken und Gefühlen aus.

Mancher steigt aus Kirche und Gesellschaft einfach aus, ohne jeden Protest. Hauptsache ich komme mit meiner Ansicht durch, Hauptsache ich kann mich verwirklichen, ohne Rücksicht auf andere.

Leben lohnt sich für viele nur noch, wenn sie gesund und stark sind, wenn sie ihre Meinung sagen und durchsetzen können.
Mit Schmerzen will ich nicht leben, lieber will ich tot sein als behindert leben müssen, meint mancher.

Leid, Krankheit und Tod möchte der eine oder andere von uns möglichst schnell wegschaffen oder von sich fernhalten.

Es ist schon ein schönes Erlebnis, mit zu erleben, wie in den Weinbergen die Reben immer mehr austreiben, auch wenn durch die Frostnacht am Montag erhebliche Schäden entstanden sind. So ist dieses Erlebnis schon mit Traurigkeit vermischt. Es bleibt das Vertrauen auf Gottes Natur, dass sie wie schon in früheren Jahren zumindest einen Teil der Schäden ausgleichen kann.

Gute Laune machen derzeit bei den meisten Menschen  die aktuellen Corona – Lockerungen, wenn wir den Naturspaziergang wieder mit dem Besuch eines Cafe oder einer Gaststätte verbinden können.  

Wie sind Sie da durchgekommen? Wer war für Sie da? Für wen konnten Sie da sein?

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