PG Mainschleife

Das Kreuz des Jesus Christus

durchkreuzt was ist

und macht alles neu

Was keiner wagt, das sollt ihr wagen

was keiner sagt, das sagt heraus

was keiner denkt, das wagt zu denken

was keiner anfängt, das führt aus

Wenn keiner ja sagt, sollt ihr’s sagen

wenn keiner nein sagt, sagt doch nein

„Allmächtiger, ewiger Gott,

du hast der heiligen Katharina von Siena

das Leiden Christi und die Wunden seiner Kirche

vor Augen gestellt.

Im Dienst an der Kirche

wurde ihre Liebe zu einem lodernden Feuer.

Mache auch uns, die wir zu Christus gehören,

bereit, die Leiden seiner Kirche mitzutragen,

damit einst seine Herrlichkeit an uns offenbar wird.

Darum bitten wir durch Jesus Christus.“ (Tagesgebet zum Fest der Hl. Katharina von Siena)

GrüßGott zusammen,

inzwischen ist nach Ostern auch die Osteroktav und eine weitere Woche zu Ende gegangen. Normalerweise hätten wir seit Montag, 20. April den ganz normalen Wahnsinn oder auch Freude mitten im beruflichen und privaten Alltag mit allen Möglichkeiten.

Dieses Jahr ist alles anders wie sonst. Wir spüren es ja jeden Tag, wir hören und sehen es  mindestens stündlich in allen Medien.

Susanne erwacht! Es ist Sonntag und noch sehr früher Morgen. Die Eltern schlafen noch. Susanne steht auf, wäscht sich und zieht sich an. Leise geht sie in die Küche. Heute ist es schöner Tag, denkt sie, ich werde Mutti eine Freude machen!

Susanne hat schon oft gesehen, wie Kaffee gekocht wird. Sie füllt gemahlenen Kaffee in das Kaffeesieb der Maschine. Ein Filter liegt schon darin. Sie gießt Wasser in den Behälter und drückt auf den Einschalteknopf. Er leuchtet rot auf. Bald blubbert das Wasser über den Kaffee und läuft braun in den Kaffeebehälter. Inzwischen deckt Susanne den Tisch mit Tassen und Frühstückstellern.

Manche Christen reisen ins Heilige Land, um Orte kennenzulernen, an denen Jesus gelebt hat.

Dabei wäre es bei einer solchen Reise von großem Nutzen auch Sitten und Gebräuche zu erfahren und genau anzuschauen.

Die Beduinen am See Genezareth fischen dort noch genauso wie zur Zeit Jesu. Es fischen immer sieben Männer in einem Boot.

Kennen Sie die Glücksfee? Sie ist fröhlich, klein und rund und dafür zuständig, Menschen glücklich zu machen. Sie stammt aus dem gleichnamigen Bilderbuch von Cornelia Funke – Zeichnungen von Sybille Hein.

Die Glücksfee hat einen ganz schwierigen Fall. Ein kleiner Junge, den so gar nichts freut, ein richtiger Miesepeter. Dei Strategie der Glücksfee ist nicht, den kleinen Nörgler mit den tollsten Dingen zu überhäufen. Sie nimmt ihm vorübergehend die alltäglichen Dinge: Nachtruhe, eine warmes, kuscheliges Bett, den leckeren Frühstückskakao, die Farben…..

Wie der Dichter Friedrich Hölderlin es beschreibt, darf auch unsere Gesellschaft ihr Vertrauen darauf setzen, dass in der aktuellen Gefahr das Rettende wächst. In der Bibel stehen für diese Überzeugung viele Psalmen Pate, in denen der Beter nach der Schilderung seiner ausweglos erscheinenden Situation mit dem Vertrauen auf Gottes Hilfe das Gebet beschließt. Eingebettet in diese alte Tradition sich trotz der scheinbaren Ausweglosigkeit die Hoffnung in Gottes Zuwendung zu setzen, dürfen auch wir darauf vertrauen, dass das Rettende wächst.

Auch heute noch gibt es Drachen zu bezwingen

Der heilige Georg als Patron von Volkach

Heute am 23. April feiert die katholische Kirche den Gedenktag des Heiligen Georg. Für alle Georg, die diesen Impuls lesen vorweg schon mal Herzlichen Glückwunsch zum Namenstag.

Den heiligen Georg kennen wir von vielen Darstellungen her als den römischen Ritter, der nach der Legende in Kappadokien (heutige Türkei) im 3. Jahrhundert die Prinzessin vor dem Tod bewahrt, indem er den feuerspeienden Drachen  mit seiner Lanze so schwer verletzt, dass dieser dann bei einem Triumphzug durch die Stadt von den Leuten getötet werden kann.

Es war einmal ein kleines Gänseblümchen, das wuchs mitten in einem Rasengarten. Rings um den Rasen standen viele schöne Blumen: Rote und gelbe Tulpen, üppige Pfingstrosen, Nelken , Rittersporne und Stiefmütterchen - und alle diese Blumen waren stolz darauf, so schön zu sein.

Ich bin die Schönste, sagte eine feurige, rote Tulpe. Nein, ich bin es, sagte ein andere.

Gott,

gute Freunde und Kollegen sind krank.

Der Virus hat ihren Körper geschwächt.

Wir vermissen sie,

wir brauchen ihre Tatkraft, ihr Verständnis, ihre Sorge um uns.

Nimm ihre Not, ihr Erschrecken, ihr Leiden an.

Lieber Mensch,

ich finde, du bist mir ganz gut gelungen.

Genau wie die Tulpen, die Rüsselkäfer und Ackerschachtelhalme.

Da gibt es nichts zu optimieren.

Die Rüsselkäfer wissen das.

Du vergisst es manchmal.

Hiermit versichere ich dir:

Aus Furcht wird Freude. Angst herrscht unter Jüngern. Nach Jesu Tod haben Sie sich verschanzt und eingeschlossen. So berichtet es der Evangelist Johannes, dessen Evangelium für den heutigen Sonntag vorgesehen ist. Doch bei der Angst der Jünger bleibt der Bericht nicht stehen. Jesus kommt in ihre Mitte und die Angst der Jünger weicht der Freude über das Wiedersehen mit ihm. In die Dunkelheit ihrer Erfahrung tritt der Auferstandene und macht ihr Leben wieder hell. Wie die Osterkerze, die in der Osternacht entzündet wird und das Dunkel der Nacht vertreiben soll, so vertreibt Jesus durch seine Auferstehung das Dunkel in Herzen der Jünger. Die Freude der Jünger soll dabei eine ansteckende Freude sein, die sich auch unter uns ausbreiten soll. Die Auferstehung von Jesus Christus, so verkünden es die Ministranten beim Rappeln auf dem Turm unserer Pfarrkirche am Abend des Karsamstages, ist auch für uns der Weg zum Leben. Jesus macht auch unser Leben hell. Das ist die Botschaft von Ostern, die am Weißen Sonntag nochmals wiederholt wird.

Hendrik Weingärtner

­