PG Mainschleife

Escherndorf/Dammbach (POW)

Im Alter von 76 Jahren ist am Dienstag, 28. Januar, Pfarrer i. R. Lic. theol. Anton Heußlein gestorben.

Er war mehr als 25 Jahre Pfarrer im heutigen Dammbach. Heußlein wurde 1943 in Gemünden geboren und wuchs in Wernfeld auf. Er studierte Theologie in Würzburg und Münster, wo er Vorlesungen von Professor Dr. Joseph Ratzinger besuchte, und erwarb 1968 das Theologische Lizentiat.

AntonHeußlein

Bischof Josef Stangl weihte ihn am 29. Juni 1969 in Würzburg zum Priester. Danach wirkte Heußlein von 1969 bis 1971 als Kaplan in Sommerau, bis 1974 in Miltenberg Foto: Markus Hauck POW und bis 1977 in Würzburg-Unsere Liebe Frau. 1977 übernahm er die Pfarrei Eußenheim. Von 1982 bis 2009 war er Pfarrer in Wintersbach mit Krausenbach, die bei der Gebietsreform im Jahr 1976 zur Gemeinde Dammbach vereinigt wurden. In seiner über 25 jährigen Zeit im Spessart übernahm er vorübergehend auch mehrere Pfarradministrationen für die benachbarten Pfarreien Heimbuchenthal, Hessenthal und Weibersbrunn.

Die Dammbacher Passionsspiele entstanden in Heußleins Amtszeit. 1999 wurde er Dekan von Aschaffenburg-Ost. 2008 trat er in den Ruhestand, nahm aber noch bis Anfang 2009 die Pfarradministration für Dammbach wahr. In seiner Zeit als Pfarrer von Eußenheim und Wintersbach musste Heußlein nach eigenen Angaben die Auflösung der örtlichen Schwesternstationen erleben.

Als Ruhestandspfarrer wohnte er seit 2009 in Volkach-Escherndorf und hatte dort einen Seelsorgsauftrag. Dort half er in der Seelsorge in der Pfarreiengemeinschaft „Sankt Urban an der Mainschleife, Volkach“ mit.

Zu Heußleins Hobbys zählten das Sammeln von Andachtsbildchen aller Art, die das Bistum Würzburg betreffen, sowie das Sammeln von Töpferwaren seiner Heimatgemeinde Wernfeld. Diese befinden sich heute im Spessartmuseum in Lohr am Main.

Am Dienstag, 4. Februar, wird um 14.30 Uhr in der Stadtpfarrkirche Volkach für den Verstorbenen das Requiem gefeiert, die Beisetzung schließt sich an. Bereits um 14 Uhr wird der Rosenkranz gebetet.

28.01.2020 | 14:15 Uhr Pressedienst Ordinariat Würzburg

Die einst der Größe nach sorgfältig drapierten Orgelpfeifen lagern nun hinter Bauzäunen verschlossen unterhalb der wuchtigen Orgelempore. Dort können sie nach jedem Gottesdienst gegen eine Spende erworben werden. Foto: Hendrik Weingärtner

Volkach - Sonntagvormittag, gegen 11 Uhr. Ein Pfeifen, Summen und Tröten ist auf den Straßen der Volkacher Innenstadt zu hören. Je näher man der Pfarrkirche Sankt Bartholomäus kommt, desto deutlicher sind die sonderlichen Geräusche zu hören. Grund dafür ist der Orgelneubau, der in der Pfarrkirche erste sichtbare Spuren hinterlassen hat. Statt des historischen Orgelgehäuses aus der Barockzeit erblicken Gottesdienstgemeinde und Touristengruppen die letzten Überreste der alten Orgel, die nach dem Rückbau eine klaffende Lücke hinterlassen hat, berichtet die Pfarrei. Statt des Kontrapunktes zum barocken Hochaltar jetzt gähnende Leere. „Innerhalb von zwei Arbeitstagen haben die Orgelbauer von der Firma Vleugels aus Hardheim die alte Klais-Orgel von 1948 abgebaut, um Platz für die ‚Nachfolgerin‘ zu schaffen“, berichtet Pfarrer Johannes Hofmann laut einer Pressemitteilung des Bischöflichen Ordinariats.

Metallpfeifen werden an Interessierte abgegeben

Ihm kann man die Vorfreude auf das neue Instrument schon ein wenig ansehen, endet doch im Dezember 2020 die zweijährige Zeit, in der die Gemeinde ohne die Orgel zurechtkommen musste. „Während die Holzpfeifen noch auf Ihre Tauglichkeit und Wiederverwendung hin überprüft werden, und zwei Register bereits an eine südthüringische Gemeinde abgegeben werden konnten, wollen wir die alten Metallpfeifen gerne an die Volkacher und alle Interessierten abgeben. So kann sich jeder ein Stück der alten Orgel mit nach Hause nehmen“, erklärt er weiter.

Die einst der Größe nach sorgfältig drapierten Orgelpfeifen lagern nun hinter Bauzäunen verschlossen unterhalb der wuchtigen Orgelempore. Dort können sie nach jedem Gottesdienst gegen eine Spende erworben werden. Diese erfreuen sich bei den Gottesdienstbesuchern bereits hörbar größter Beliebtheit. „So wollen wir für die neue Orgel werben und weiterhin kräftig Spenden sammeln“, pflichtet ihm der Kirchenpfleger Karl-Peter Kohlhaupt bei.

Mit kreativen Ideen Geld für den Orgelneubau sammeln Um diesen finanziellen Kraftakt zu stemmen – der Neubau wird in etwa eine halbe Million Euro kosten –, können sich beide auf die Unterstützung einer Projektgruppe („Team Orgel“) verlassen, die mit den Methoden des Fundraisings ans Werk geht. „Beim Fundraising geht es darum, mit allerlei kreativen Methoden finanzielle Mittel für den Orgelneubau zu sammeln“, sagt Pfarrer Hofmann. Er freue sich über das ehrenamtliche Engagement. So sei die Abgabe der Orgelpfeifen eine erste Idee der Gruppe gewesen, ein Orgelwein bereits auf den Weg gebracht. Er sei dankbar, wie viele Menschen sich einsetzten und mit ihren Spenden der Pfarrei bei der Realisierung des Projektes helfen. Bis zur Orgelweihe am vierten Adventssonntag ist es noch ein gutes Jahr hin. „Gemeinsam werden wir weiterhin an unserem Orgelprojekt arbeiten, um unseren noch ausstehenden Anteil von 200 000 Euro zu stemmen. Wir sind auf einen guten Weg“, sind sich Hofmann und Kohlhaupt einig.

Info Neue Orgel Volkach

Die Orgelmanufactur Vleugels aus Hardheim baut derzeit die neue Orgel für die Volkacher Pfarrkirche. Diese umfasst rund 25 Register mit etwa 1200 Pfeifen, die über drei Manuale und das Pedal gespielt werden.

Die Gesamtkosten belaufen sich auf 500 000 Euro, davon tragen die Stadt Volkach 50 000 Euro sowie die Diözese Würzburg 150 000 Euro als Zuschuss.

Die Pfarrei selbst muss 300 000 Euro aufbringen.

Die Orgelweihe vollzieht am vierten Adventssonntag, 20. Dezember, Weihbischof Ulrich Boom.

Hendrik Weingärtner

Mainpost - Kitzingen online 27. Jan. 2020 - Printausgabe 28. Jan. 2020

Volkach - Seit 500 Jahren läutet die Ave-Maria-Glocke drei Mal täglich in der St. Bartholomäus-Kirche in Volkach. Das Glockenläuten erinnert die Christen an das tägliche Gebet, traditionsgemäß, das Gebet des „Engel des Herrn“ bzw. allgemein zum Gebet und Gedenken an Gott, aus dem wir kommen und von dem wir erlöst sind. So ermutigte Pfarrer Johannes Hofmann bei der Jubiläumspredigt am vergangenen Sonntag die Gottesdienstbesucher über das tägliche Gebet hinaus durch unsere Hände und Füße, durch unser Leben im Dienst der Mitmenschen zu wirken. Zur Glocke selbst: Der Schlagton dieser Glocke ist f‘ , sie hat einen Durchmesser von 115 cm und wiegt 850 Kilogramm. Im Anschluss an den Jubiläumsgottesdienst, bei dem die Jubelglocke besonders lang zu hören war, lud der Pfarrgemeinderat zur Begegnung auf dem Kirchplatz ein.

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Pfarrei St. Bartholomäus Volkach – Vertreter der Partnergemeinde vom 19.-21. Oktober in Volkach zu Gast

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Pfarrei St. Johannes der Täufer – am Sonntag, den 19. August 2018 um 18.00 Uhr (Dauer ca. 45 Minuten)in der Pfarrkirche in Fahr

Pfarreiengemeinschaft St. Urban an der Mainschleife – Feierlichkeiten am Sportgelände des 1. FC Fahr am Main

Pfarrei St. Bartholomäus Volkach – Blumen gesucht - Mithilfe erbeten

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