PG Mainschleife
Pfarrei St. Johannes der Evangelist – Bericht vom Pfarrfamilienabend 2017

Zum Auftakt des Pfarrfamilienabends begrüßte Pfarrgemeinderatsvorsitzender Reiner Hertlein am Sonntag, den 22. Januar die Pfarrgemeinde in den Häckerstuben der Familie Büttner. Besonders bedankte er sich bei Pfarrer Johannes Hofmann, dem pastoralen Mitarbeiter Josef Gerspitzer sowie dem Astheimer Pfarrer im Ruhestand Hermann Josef Schöning für die Teilnahme an der Pfarrversammlung.

Jahresbericht der Kirchenverwaltung

Heiko Bäuerlein berichtete in Vertretung für den Kirchenpfleger Bernhard Wagenhäuser über die Kirchenrechnung 2016 sowie den Stand der im Jahr 2016 durch die Kirchenverwaltung betreuten und für das kommende Jahr geplanten Maßnahmen. So wurden die ehrenamtlichen Helfer in den Bereichen Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz geschult. Für das Büro im Pfarrhaus wurde ein Farbkopierer angeschafft. Ein wichtiges Thema für die kommenden Jahre wird die Sanierung der Kartäuserstraße sein. Außerdem ist geplant, den Katafalk und das Kreuz
neben der Kirche zu renovieren. Die Sanierung des Pfarrkellers soll im zweiten Quartal fortgeführt werden.

Die Bilanz der Kirchenrechnung fiel deutlich positiv aus. Heiko Bäuerlein wies darauf hin, dass die Kirchenrechnung ausgelegt wird. Die für die Steuer wichtigen Spendenbelege werden im März verteilt. Abschließend bedankte er sich auch im Namen von Bernhard Wagenhäuser recht herzlich bei allen Helferinnen und Helfern für die Unterstützung eines aktiven kirchlichen Lebens in Astheim.

Die Zukunft unserer Pfarreiengemeinschaft St. Urban an der Mainschleife

Pfarrer Johannes Hofmann hat sich im letzten Pfarrbrief zur Zukunft der Pfarreiengemeinschaft geäußert. Den Pfarrfamilienabend nahm er nun zum Anlass, seine Aussagen näher zu erläutern. Der allgemein vorgegebenen kirchlichen Entwicklung muss sich angeschlossen werden. Ein wichtiger Baustein war die Errichtung der Pfarreiengemeinschaft. Es gelte nun an der Mainschleife das Wir-Gefühl zu entwickeln. Der Blick muss nun auch nach Obervolkach, Rimbach und Gaibach gerichtet werden. Die Ortschaften Nordheim und Sommerach werden sich wohl Richtung Schwarzach orientieren. Die Diözese möchte immer größere Gebiete. Die Priester werden zu „Verwaltungsmenschen“. Allerdings bewegt sich etwas. In Gottesdiensten in Volkach sind auch Astheimer, Fahrer und Obervolkacher zu sehen. Es ist allerdings festzustellen, dass viele Menschen in unserer Stadt  und unseren Dörfern ziehen, aber den kirchlichen Vertretern vollkommen unbekannt bleiben.Die Pfarreiengemeinschaft braucht die Unterstützung der Astheimer. Das Zusammenspiel mit gegenseitiger Aushilfe z.B. bei den Organisten ist ein gutes Beispiel. Pfarrer Hofmann sagte Dank seinen Mitarbeitern und den Sekretärinnen, den Priestern im Ruhestand Heußlein und Schöning, den Dillinger Franziskanerinnen und den Schwestern auf der Vogelsburg und allen Trägern und Mitdenkern der Pastorale. Astheim macht den Eindruck einer lebendigen Gemeinde, wobei der richtige Weg in die Zukunft allgemein unklar ist. Wichtig ist es, auf dem Weg zu bleiben und die Menschen mitzunehmen. Konservativen aber auch progressiven Mitgliedern soll ein Leben in der Gemeinschaft ermöglicht werden. Es wird schwieriger bei den immer größer werdenden Räumen den Einzelnen zu erreichen. Die Seelsorge bleibt für das Pastoralteam das Wichtigste.

Information der Astheimer Oberministranten

Reiner Hertlein bedankte sich bei den Oberministranten Agnes, Martha und Georg Binzenhöfer für ihr Engagement. Die Situation in Astheim hat sich deutlich geändert. Aktuell gibt es 10 aktive Ministranten. Agnes bat die Astheimer um Verständnis, dass dadurch nur noch drei Ministranten in einer Gruppe sind und es besonders am Donnerstag sehr schwierig bis fast unmöglich sei, dass Ministranten zum Gottesdienst kommen können. Die Gruppenzuteilung und der Ministrantenplan wurden von den Oberministranten erstellt. Ersatz soll jeweils selbständig organisiert werden. Ministrantenschulungen und auch sonstige Aktivitäten wurden leider von den Ministranten nur wenig bis gar nicht angenommen.

Information zur kirchlichen Jugendarbeit in unserer Pfarreiengemeinschaft

Um die Jugendarbeit in der Pfarreiengemeinschaft kümmern sich seit dem letzten Jahr Theresa Scheuring aus Fahr und Yannik Feidel aus Escherndorf mit Unterstützung in Astheim durch Katharina Schmidt. Theresa berichtete vom ersten Treffen junger Ansprechpartner auf Ebene der Pfarreiengemeinschaft. Themen des Jugendprojektes sind Aktionen, regelmäßige Gruppenstunden mit Raum für religiöse Fragen, die Erstellung einer Seite bei Facebook. Es soll versucht werden, über die Ministrantengruppen an die Jugendlichen heranzukommen. Mehrere Veranstaltungen sind für das Jahr 2017 geplant. Einen Appell richtete Theresa an die Eltern und Großeltern, Kinder und Enkel zum Mitmachen zu motivieren.

Verabschiedung der Jugendgruppenleiterinnen

Die Astheimer Jugendgruppenleiterinnen Sarah Erhard, Eva Dusolt, Anne und Lea Schmachtenberger möchten nun nach vier Jahren Betreuung und Begleitung der Astheimer Jugendlichen die Aufgabe weitergeben. Eine Herausforderung war es immer wieder die Jugendlichen zum Kommen zu motivieren. Bei der Vielzahl von Aktivitäten und Gruppenstunden waren die Jugendlichen dann aber begeistert bei der Sache. Reiner Hertlein bedankte sich im Namen der Pfarrgemeinde und übergab vier Kinogutscheine. Er bat um Unterstützung bei der Suche nach Nachfolgerinnen. Lea sagte ihm stellvertretend zu, dass Sie sich nach Ende der Prüfungen um die Nachfolge kümmern werden.

Information des Seniorenkreises und des Seniorentanzkreises

Elfriede Röbling berichtete von den Veranstaltungen und Zusammenkünften des Seniorenkreises. Mit einer philosophischen Betrachtung des Altseins und dem Zitat von Goethe „Keine Kunst ist es alt zu werden, sondern das Altsein zu ertragen“ begann sie ihren Vortrag. Sie beschrieb die zahlreichen Aktivitäten beginnend mit den Faschingsveranstaltungen und abschließend mit dem Adventszauber. Anschließend zeigte sie von den gemeinsamen sehr interessanten Ausflügen eine Vielzahl von Bildern, die auch von den Zuschauern kommentiert wurden. Danach berichtete sie von den 38 Treffen des Seniorentanzkreises und den weiteren Tanzauftritten im Landkreis. Sie bedankte sich bei allen, die den Seniorentanz unterstützen. Auch bei der Führung des Seniorenkreises gibt es eine Veränderung. Reiner Hertlein bedankte sich bei Elfriede Röbling, Anne Menz und Christel Rößner für ihr Engagement bei der erfolgreichen Führung des Seniorenkreises. Mit viel Herzblut und sehr großem Engagement betreute das Team den Seniorenkreis über viele Jahre bei unzähligen Veranstaltungen und Ausflügen.

Aktivitäten des Pfarrgemeinderates

Reiner Hertlein als Vorsitzender des Pfarrgemeinderates berichtete mit Bildern über die Vielzahl an Veranstaltungen des vergangenen Jahres. Er bedankte sich bei seinem Team für die Unterstützung bei den unzähligen gemeinsamen Gottesdiensten, Veranstaltungen und Aufgaben. Ausdrücklich sagte er Pfarrer Hermann Josef Schöning und allen Ehrenamtlichen, die in Astheim eine lebendige Kirchengemeinde ermöglichen, ein herzliches Dankeschön. Für 2017 sprach er den Wunsch aus, zur Unterstützung wieder viele Helfer bei den verschiedenen Aktivitäten begrüßen zu dürfen. Ideen und Baustellen wie zum Beispiel ein Spielenachmittag, die Internetseite für Astheim, eine aktive Jugendgruppe können nicht allein vom Pfarrgemeinderat betreut und umgesetzt werden. Es braucht neben dem Pfarrgemeinderat zusätzliche Teams. Alle Mitglieder der Pfarrgemeinde haben es in der Hand, wie die Gemeinschaft gelebt werden kann. In der abschließenden Diskussions- und Fragerunde konnte bei einigen Punkten Klarheit geschaffen werden. Dem Pfarrgemeinderat wurden aber auch Aufgaben mit auf den Weg gegeben. Besonders die Neubesetzung der Leitung des Seniorenkreises wird eine wichtige Herausforderung für den Pfarrgemeinderat sein. Außerdem wurde der Antrag gestellt, dass die Pfarrgemeinde die Kosten für Ausbildung einer neuen Seniorentanzleiterin oder eines Seniorentanzleiters übernimmt. Die Verantwortlichen des Pfarrgemeinderates und der Kirchverwaltung haben sich sofort nach der Versammlung geeinigt, dass die finanzielle Unterstützung der Ausbildung zur Tanzleiterin bzw. zum Tanzleiter in der notwendigen Höhe zur Verfügung gestellt wird.

Astheim in den politischen und religiösen Auseinandersetzungen der frühen Neuzeit (16. Jhdt.)

In einem sehr aufschlussreichen und informativen Vortrag berichtete Uli Binzenhöfer vom Alltag in der frühen Neuzeit in Astheim. Reiner Hertlein bedankte sich recht herzlich für den interessanten Blick in die Geschichte unserer Gemeinde. Ein Dankeschön geht an Johannes und Bettina Büttner für die gut vorbereiteten Häckerstuben und den reibungslosen Ablauf bei der
Bewirtung.

Rainer Schmachtenberger
PGR Astheim

­