PG Mainschleife

Herzlich Willkommen

auf der Internetseite der Pfarreiengemeinschaft

St. Urban an der Mainschleife

Die Gottesdienste in St. Bartholomäus mit Volksbeteiligung finden bis auf Weiteres nicht statt.

Der Pfarrer denkt in seinem Gebet an die Menschen an der Mainschleife. 

Abends um 21 Uhr ruft die Tiefe Glocke zu einem gemeinsamen Vater unser.

Zudem gibt es für das persönliche Glaubensleben jeden Tag einen Impuls im Internet, auf Facebook und im Schaukasten.

Die Mainschleife - unsere Heimat - besteht aus Orten, in denen wir leben und andere Urlaub machen. Auf diesen Seiten stellen wir Ihnen die Pfarreiengemeinschaft St. Urban an der Mainschleife sowie deren einzele Pfarreien, Filialen und Pfarrgemeinden mit ihren Angeboten, Einrichtungen und Verbänden vor. Wir laden Sie recht herzlich zu unseren Gottesdiensten und Veranstaltungen ein und freuen uns, wenn wir Sie begrüßen dürfen. Die Gottesdienstordnungen mit den vielen Veranstaltungshinweisen liegen nicht nur in unseren Kirchen aus. Über unseren Internetauftritt können Sie diese bequem von zu Hause aus herunterladen. Weitere Informationen erhalten Sie auch in unserem Pfarrbüros.

Viel Freude beim Besuch unserer Internetseiten wünscht Ihnen..

Ihr Pfarrer Johannes Hofmann

 

aus dem

Gemeindebrief - Sonderausgabe 17. März bis 19. April 2020

Die Erzählung von den beiden Emmaus-Jüngern (Lk 24,13-35) verdeutlicht gläubigen Lesern: Mit dem Tod Jesu bricht für seine Freunde die ganze Welt zusammen. Erst nach und nach begreifen die Freunde Jesu: ER ist nicht im Tod geblieben. Gott hat das völlig Unglaubliche und das ganz und gar Unwahrscheinliche an und in Jesus ermöglicht. Jesus lebt. Er ist gegen alle Wahrscheinlichkeit doch von den Toten zurückgekommen. Es dauert, bis die Jünger Jesu den Frauen und ihren Freunden glauben können. Lange versteckt sich die verschreckte Schar der Freunde Jesus, bis sich die Jünger an die Öffentlichkeit wagen, um mutig den Lebenden zu verkünden - ohne seinen Tod zu übergehen oder gar zu verschweigen. Christus ist auferweckt worden! Dies gilt auch für das Krisenjahr 2020. Daher möchte ich besonders die alten, kranken und verzweifelten Menschen grüßen. Gott wartet mit neuem Leben hinter unseren Tod auf uns.

Ihr Johannes Hofmann, Pfarrer 

Angebote in der Pfarreiengemeinschaft

Tagesimpuls 

Jeden Tag stellt die Pfarreiengemeinschaft auf ihrer Homepage (www.pg-mainschleife.de), im Schaukasten an der Volkacher Pfarrkirche und auf ihrer Facebook-Seite einen Tagesimpuls bereit.

Abendgebet

Jeden Abend ruft das Glockenzeichen der Volkacher Pfarrkirche um 21.00 Uhr die Menschen zu einem Gebet anlässlich der CoronaPandemie auf.

Palmsonntag

Am Palmsonntag feiert Pfarrer Hofmann zusammen mit den Dillinger Franziskanerinnen im Kloster St. Maria unter Ausschluss der Öffentlichkeit die Eucharistie. Zuvor weiht er die Palmzweige, die dann ab 11.00 Uhr in der Volkacher Pfarrkirche zum Mitnehmen bereitstehen.

Gründonnerstag

Am Gründonnerstag feiert Pfarrer Hofmann zusammen mit den Dillinger Franziskanerinnen im Kloster St. Maria unter Ausschluss der Öffentlichkeit die Feier vom letzten Abendmahl. Zum Gloria werden die Glocken der Volkacher Pfarrkirche läuten.

Karfreitag

Am Karfreitag feiert Pfarrer Hofmann unter Ausschluss der Öffentlichkeit die Feier vom Leiden und Sterben Christi in der Volkacher Pfarrkirche, die von 14.00-16.00 Uhr geschlossen bleibt. Ab 16.00 Uhr können die Gläubigen zur Verehrung des Kreuzes in die Pfarrkirche kommen.

Osternacht

Die Osternacht feiert Pfarrer Hofmann unter Ausschluss der Öffentlichkeit in der Volkacher Pfarrkirche. Zum Gloria werden die Glocken der Volkacher Pfarrkirche läuten. In der Osternacht wird Pfarrer Hofmann kleine Osterkerzen und Wein segnen. Beides kann gegen eine Spende mitgenommen werden.

 

Ostersonntag

Am Ostersonntag feiert Pfarrer Hofmann zusammen mit den Dillinger Franziskanerinnen im Kloster St. Maria unter Ausschluss der Öffentlichkeit die Eucharistie. In der Volkacher Pfarrkirche brennt die Osterkerze, deren Licht mit nach Hause genommen werden kann, den ganzen Tag. Um 12.00 Uhr werden alle Glocken in der ganzen Pfarreiengemeinschaft anlässlich des Osterfestes läuten. Die Pfarrkirchen der Pfarreiengemeinschaft bleiben den ganzen Tag geöffnet.

 

Weitere Angebote in der Region Diözese Würzburg

Die Diözese Würzburg streamt jeden Tag um 12.00 Uhr einen Gottesdienst aus der Sepultur des Kiliansdomes live im Internet (www.bistum-wuerzburg.de). Die Aufzeichnung der Gottesdienste kann auch zu einem späteren Zeitpunkt angeschaut werden.

Abtei Münsterschwarzach Die Mönche der Abtei Münsterschwarzach streamen jeden Tag das Konventamt, die Mittagshore und die Vesper live im Internet (www.abtei-muensterschwarzach.de). Die Uhrzeiten der Gottesdienste finden Sie ebenfalls auf der Internetseite der Abtei. Die Aufzeichnung der Gottesdienste kann auch zu einem späteren Zeitpunkt angeschaut werden.

Pastoraler Raum St. Benedikt Aus der Pfarrkirche in Wiesentheid wird jeden Tag um 19.00 Uhr ein Gottesdienst live im Internet übertragen (www.sankt-benedikt.org). Die Aufzeichnung der Gottesdienste kann auch zu einem späteren Zeitpunkt angeschaut werden.

 

 

 

Aus dem Osterpfarrbrief 2020

Auferstehung - gestern und heute

Die Erzählung von den beiden Emmaus-Jüngern (Lk 24,13-35) verdeutlicht gläubigen Lesern: Mit dem Tod Jesu bricht für seine Freunde die ganze Welt zusammen. Sie ziehen sich zurück, sie verstecken sich. Soll das alles gewesen sein? Jesus heilt Kranke, er stellt sich auf die Seite der Sünder und Außenseiter. Dann gehört er selbst dem Tod. Sein Anspruch und seine Taten sind offensichtlich erledigt. Wie soll es mit dem frohen Aufbruch weitergehen? Gott selbst scheint Jesus im Stich gelassen zu haben.

Erst nach und nach begreifen die Freunde Jesu: ER ist nicht im Tod geblieben. Gott hat das völlig Unglaubliche und das ganz und gar Unwahrscheinliche an und in Jesus ermöglicht. Jesus lebt. Er ist gegen alle Wahrscheinlichkeit doch von den Toten zurückgekommen. Es dauert, bis die Jünger Jesu den Frauen und ihren Freunden glauben können. Lange versteckt sich die verschreckte Schar der Freunde Jesus, bis sich die Jünger an die Öffentlichkeit wagen, um mutig den Lebenden zu verkünden - ohne seinen Tod zu übergehen oder gar zu verschweigen.

In der Kirche erleben die gläubigen Christen heute einen Weg voller Unwägbarkeiten. Viele Menschen unserer Gesellschaft betrachten Christen als weltfremd. Kirchgänger gelten als altmodisch und verbohrt, der modernen Zeit wenig aufgeschlossen. Nach dem letzten Konzil vor 55 Jahren war das ganz anders: Christen haben nicht nur in der Kirche, sondern auch in der Wirtschaft, Politik und den Vereinen zu den tragenden Menschen einer zukunftsoffenen Lebensart gehört. Inzwischen sind viele ängstlich in sich zurückgezogen - wie die Freunde Jesu nach seinem Tod. Könnte das allgemeine Jammern unter uns Christen nicht vergleichbar sein mit dem Wissen der Apostel Jesu um die Vergeblichkeit seiner Taten nach seinem Leiden und seiner Hinrichtung? Dabei feiern wir miteinander Jahr für Jahr Ostern. Die Freude der Christen darf unser innerstes Leben erfassen. Christen erleben sicher weiterhin die verbreite Schwermut in und an unserer Kirche. Gläubige erleben andererseits, wie viele frohe Aufbrüche in die Zukunft die Gemeinschaft der Christen schenkt: Viele christliche Gemeinden sind lebendig, auch unsere Pfarreiengemeinschaft. Menschen helfen einander in der Nachbarschaft, bei Krankheit oder im Alter oder gegen das Alleinsein. Christen übernehmen in vielen Kreisen die Verkündigung das auferweckten Herrn, wie sie ihn erfahren - im Kindergottesdienst, bei Prozessionen. Das gottesdienstliche Leben spiegelt die Festesfreude des lebendigen Christen wieder, bei Wortgottesdiensten oder Meditationen. Deshalb wird auch in unserer Kirche manche Trauer und mancher Verlust über Vergangenes - Priestermangel, wenige gläubige Christen, Gleichgültigkeit im Glauben - hinführen zur Osterfreude. Dazu brauchen wir nur unsere inneren und äußeren Sinne füreinander zu öffnen: Gott schenkt den Menschen immer wieder die Erfahrung, das Jesus Christus lebt. Ich bin überzeugt, er wählt ähnliche Wege wie nach Jesu Tod: Die Emmaus-Jünger haben sich über das Leben Jesus ausgetauscht; sie haben sich von IHM das Wort der Heiligen Schrift auslegen lassen; sie haben miteinander in der Feier der Eucharistie Brot gebrochen.

Pfr. Johannes Hofmann


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